Die moderne Wissenschaft hat sich erst vor Kurzem an die Erforschung der Weisheit herangewagt und dabei die wohl wenig überraschende Erkenntnis gewonnen, dass Weisheit ein unnachahmlicher Resilienz- und Copingfaktor im Umgang mit belastenden Lebenslagen ist. Resilienz ist die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen, Coping die Bewältigungsstrategie im Umgang mit problematischen Lebensereignissen wie Armut, Enttäuschung, Jobverlust, Krankheit, sozialen Auseinandersetzungen, Tod, Trennung u. Ä. Weisheit kann demnach als Kompetenz im Umgang und der Bewältigung schwieriger Lebensfragen verstanden werden. Die Forscher fanden heraus, dass Weisheit lehr- und lernbar ist und entwickelten darauf aufbauend eine Weisheitstherapie zur Bewältigung von Belastungsereignissen.

Dieses unvergleichliche Therapiekonzept ist interessanterweise eins zu eins in unseren Lebensmeisterei-Ansatz integrierbar. Wie das?

·       Therapie wird zwar im Allgemeinen mit Patienten assoziiert, doch die Bedeutung des griechischen therapeúein heißt »dienen« und steht mithin letztlich in viel engerer Verbindung mit Klienten.

·       Alle therapeutischen Module der Weisheitstherapie sind auf unsere die Persönlichkeit entwickelnden, die Problemlösungskompetenz fördernden sowie die Lebensqualität forcierenden Lebensmeisterei-Dienste nahtlos übertragbar.

·       Das zentrale Element der Weisheitstherapie stellt die Förderung weisheitsaktivierender Strategien und Denkansätze anhand eines Weisheitskompetenzen-Trainings dar. Dies setzt nicht nur die Kenntnis, sondern zuvorderst den Besitz dieser Kompetenzen auf Seiten des Therapeuten voraus, der in unserem Fall nicht zuletzt durch eingehende forschende Beschäftigung mit dem Weisheitswesen in hinreichendem Maße vorhanden ist.

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